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Equila – Die Weltpremiere

Schon die Fassade ist eindrucksvoll: Die Konstruktion aus Stahl und Glas ist geschmückt mit dem stilisierten Motiv einer galoppierenden Pferde-Herde in Holz. Davor glatte Wasserflächen, dahinter erstaunlich weite Hallen, in denen das Publikum sich vor Beginn und in der Pause mit Snacks und Getränken stärken kann. Dann das große Oval einer Show-Arena, die ihresgleichen sucht. 1700 Menschen finden spielend Platz auf den Rängen, bevor das temperamentvolle, farbenprächtige Märchen für Erwachsene beginnt.

Apassionata, die internationale Pferdeshow, hat jetzt eine feste Heimat: In Fröttmaning, ganz nah bei der Allianz Arena München, füllt sich in diesen Tagen der neue Showpalast mit Leben. Am 9. November geht es los: Mit der Weltpremiere von EQUILA feiert das Unternehmen seinen Einstand. Teams unserer Mitgliedshotels haben die Vorpremiere besucht und sind einhellig begeistert.

Scheinbar übergangslos geht das digitale, knallbunte Bühnenbild auf die Tribüne über, lässt die Räume verschmelzen und macht die Zuschauer zum Teil des Geschehens. Die Anordnung der Sitze wie in einem Amphitheater macht gutes Sehen von jedem Ort aus möglich. Als die erste Gruppe Brauner hereinstürmt, scheint sie von weit her aus der Steppe zu kommen, bevor die Tiere durch geschickt angeordnete Durchgänge real auftauchen. Der einzige Apfelschimmel unter ihnen wird der tierische Gefährte Pheros. Mann und Tier müssen sich anschließend vielen Aufgaben stellen – aber die Geschichte wird eher nebensächlich im wirbelnden, bunten Wechsel von Tanz, Akrobatik, Reiterspielen und Pferde-Darbietungen.

Die Tiere sind sichtbar mit viel Vergnügen dabei. Sie kommen aus vielen verschiedenen Ländern; ihre Reiter und die Akrobaten von allen Kontinenten. Genau so ist auch die Kostümierung: Mal scheinen Indianer, mal Ritter, mal Asiaten auf den Pferden zu sitzen, gegeneinander zu kämpfen oder wilde Schautänze aufzuführen. Die Musik, eigens für die Show komponiert, scheint mal orientalisch, mal asiatisch, mal direkt aus dem Weltraum, dann wieder eine Mischung aus allem zu sein. 

 

 

Spiritueller Führer des jungen Phero ist ein alter Mann, begleitet von einem „störrischen“ Esel. Auch dieses Tier hat einen solchen Spaß bei seiner Arbeit, dass es die Zuschauer mit seinem Eifer immer wieder zum Lachen bringt.

Die menschlichen Akteure zeigen halsbrecherische Kunststücke auf Pferderücken, schwingen auf hohen, schwankenden Stangen über die Bühne, fliegen mit Hilfe von Seilen schweinbar schwerelos durch den Raum, lassen in spacigen Outfits blauglitzernde Feuerkugeln explodieren, heben die Geschlechtertrennung radikal auf, indem Männer in Frauenkostümen und umgekehrt tanzen, reiten, kämpfen, spielen. 

So verfliegen die zwei Stunden Show wie im Flug – ist die Pause eher störend, weil sie das Märchenerlebnis durchbricht. Brausender Beifall belohnt am Ende die menschlichen und tierischen Darsteller gleichermaßen.

Passend dazu haben wir ein Package kreiert!

 

Weitere Infos: www.apassionata.com